Katya, ich habe die letzten Tage viel nachgedacht.
Über deinen Satz: „Vielleicht sehe ich dich als den idealen Mann für mich.“
Und seitdem denke ich auch darüber nach, warum du für mich eigentlich so ideal bist.
Nicht perfekt. Nicht einfach. Nicht immer leicht.
Aber ideal auf diese besondere Weise, die man nicht planen kann.
Weißt du noch, als ich dich gefragt habe, wie gut du Geheimnisse für dich behalten kannst?
Deine Antwort war: „10.“
Ganz ohne zu zögern.
Und irgendwie fühlt sich Vertrauen mit dir genau so an. Nicht laut. Nicht erklärt. Einfach da.
Oder als ich gefragt habe, was dich sofort zum Lächeln bringt – und du gesagt hast: „deine Nachrichten“.
Meine Antwort war: „deine Augen.“
Ich finde das bis heute wunderschön.
Wir bringen uns gegenseitig zum Lächeln, ohne große Gesten. Manchmal reicht ein Satz. Ein Blick. Ein kleines Zeichen.
Du vertraust mir, wenn du nicht mehr weiterweißt. Nicht, weil ich alles lösen kann. Sondern vielleicht, weil du spürst, dass ich wirklich da bin.
Und du sagst mir auch, wenn du unsicher bist. Wenn du Zeit brauchst. Wenn du nicht schreiben kannst. Wenn etwas schwer ist.
Auch das ist Nähe für mich. Keine Distanz.
Du hast mich einmal deinen sicheren Hafen genannt.
Ich vergesse das nicht.
Weil es für mich eines der schönsten Dinge ist, die man für einen Menschen sein kann: nicht nur aufregend, nicht nur schön, nicht nur verliebt – sondern sicher.
Und du zeigst dich mir auch dann, wenn du nicht fröhlich bist. Still. Müde. Nachdenklich. Mit Sonnenbrille. Vielleicht nicht so, wie du dich selbst am liebsten zeigen würdest.
Aber für mich trotzdem unglaublich besonders.
Ich liebe dich nicht nur in deinen leichten Momenten. Nicht nur, wenn du lachst, frech bist oder dieses kleine Katya-Gefühl da ist.
Ich liebe auch die Katya, die zweifelt. Die sich schützt. Die manchmal nicht weiß, was sie sagen soll. Die müde ist und trotzdem weitermacht.
Beim Ring hast du gefragt: „Das ist aber etwas mehr für mich – aber für dich dann?“
Das war kein Nein.
Das war Gegenseitigkeit. Vorsichtig, aber echt. Als würdest du nicht nur nehmen, sondern sofort fühlen: Wenn das etwas für mich bedeutet, dann muss es auch etwas für dich bedeuten.
Auch das bist du.
Du verharmlost oft, wie besonders manche Momente eigentlich sind. Vielleicht, weil sie dir sonst zu groß werden. Vielleicht, weil du dich schützen musst.
Aber ich sehe sie trotzdem.
Ich sehe die kleinen Sätze. Die Fotos. Die Emojis. Die Minuten, die du trotzdem findest. Dein „wäre schön“. Dein „meine Katya?“. Dein „so was hab ich auch gedacht“. Dein „ich kann nicht so schön wie du es schreiben“.
Und ich habe inzwischen 502 Momente mit dir gesammelt.
Allein das ist eigentlich schon eine Antwort.
Niemand sammelt 502 Momente mit einem Menschen, der nur „nett“ ist.
Niemand merkt sich so viele kleine Dinge, wenn sie einem nicht wirklich etwas bedeuten.
Niemand trägt so viel von jemandem mit sich herum, wenn dieser Mensch nicht auf irgendeine Weise sehr tief passt.
Dass es überhaupt so viele sind, sagt vielleicht mehr als jeder einzelne Punkt.
Weil jeder dieser Momente mir wieder zeigt:
Da ist etwas zwischen uns, das nicht zufällig ist.
Und als du mir damals zur Kinderfrage gesagt hast: „Ich habe nicht früher gefragt, weil es sowieso nicht geht“ – da habe ich wieder verstanden, wie sehr du dich manchmal schützt.
Nicht, weil du nicht fühlst.
Nicht, weil du nicht willst.
Sondern weil dein Kopf sich manchmal keine Hoffnung erlaubt, wenn etwas zu schwer oder zu unmöglich wirkt.
Und genau diese Ehrlichkeit, auch im Schmerz, macht dich für mich so besonders.
Katya, du bist für mich ideal.
Nicht, weil du perfekt bist.
Sondern weil du echt bist.
Weil du tief fühlst.
Weil du mich berührst.
Weil du mich zum Lächeln bringst.
Weil du mich aufregst und beruhigst gleichzeitig.
Weil du sicheres Zuhause und Abenteuer in einem bist.
Und weil ich bei dir immer wieder denke:
So einen Menschen trifft man nicht oft im Leben.
Vielleicht wirklich nur einmal. 🫶🏻